Aerith Gainsborough

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Aerith Gainsborough

Beitrag von Aerith am Mi Aug 10, 2011 10:01 pm

Name: Aerith Gainsborough
Alter: 18
Rasse: Mensch
Rang/Beruf: Magierin / ehemals Bäuerin

Vergangenheit: Aerith wurde als drittes Kind in eine Bauernfamilie herein geboren. Die Familie lebte in einem kleinen Dorf und hatte nie viel Geld, was der Grund dafür war, dass auch die Kinder mit aufs Feld mussten, um zu helfen. Aerith musste schon im zarten Alter von 5 Jahren mithelfen. Zusammen mit ihren beiden älteren Brüdern. Trotz aller Mühe merkte das kleine Mädchen, dass ihre Arbeit kaum eine große Hilfe für ihren Vater war. Auch ihrer Mutter, die sich meist um den Haushalt kümmerte, war sie zu dieser Zeit keine große Hilfe. Schnell merkte sie, dass sie als Mädchen schon fast unerwünscht war und ihren Eltern ein Junge lieber gewesen wäre. Natürlich sprachen sie diese Gedanken nie aus, dennoch schien Aerith diese Situation zu verstehen. Dies war der Grund dafür, dass sie mit 7 Jahren weglief. Ganz allein in den Wald, dessen betreten schon seit vielen Jahren verboten war, aufgrund der Kreaturen, die dort ihr Unwesen suchten. Erst als kein Lichtstrahl mehr durch die dunklen Baumgipfel strahlte, begann es die 7 jährige mit der Angst zu tun, die sie verzweifelt versuchte zu unterdrücken. Mit dem Gedanken, was ihre Brüder wohl tun würden. Sie würden in dieser Situation nicht verzweifeln. Niemandem wollte sie eine Last sein und nun, wenn sie hier einfach bleiben würde, wäre sie ihren Eltern eine Last, da diese sich sorgen würden. Tapfer bis das Kind die Zähne zusammen und suchte sich einen Weg durch den Wald. Unwissend, dass ein schützendes Augenpaar auf ihr lag. Desto länger sie lief, desto erschöpfter wurde sie. Dennoch konnte sie nicht unterscheiden, ob es noch Tag oder bereits Nacht war. Mit schmerzenden Beinen und knurrendem Magen, lehnte sie sich an einen Baum, in der Hoffnung so etwas Ruhe zu finden. Die Kälte nagte an dem kleinen Körper, doch war sie fest entschlossen, nach Hause zurückzufinden. So schloss sie in ihre Augen und bemühte sich sich recht schnell zu erholen. Das nächste was sie spürte, war eine angenehme Wärme, die sich um ihren Körper legte und somit die Kälte vertrieb. Sofort wollte sie die Augen öffnen, doch befahl ihr etwas, es sein zu lassen. So ließ sie dieses Vorhaben also und schlief letzt endlich ein. Als der Tag die Nacht ablöste, öffnete sie zaghaft ihre Augen. Das, was sie mit ihren Augen noch erhaschen konnte, war das weiße Fell eines Tieres, ehe es im Unterholz verschwand. Die Augen reibend stand Aerith auf und versuchte sich genauer zu orientieren, was ihr aber nicht gut gelang. Also ging sie einfach den Weg, der richtig für sie erschien. “Fürchte Euch nicht vor ihm.” Erklang plötzlich eine Stimme hinter ihr, die sie zusammen zucken ließ, obwohl sie so vertraut und warm klang. Zögerlich drehte sie sich um und sah letztendlich in das Gesicht einer älteren Dame, die ihr aufmunternd zulächelte. “Verzeiht, aber wovon sprecht ihr?” Fragte Aerith mit leicht zitternder Stimme, obwohl ihr die Antwort bereits durch den Kopf kreiste. “Euer Schutzgeist. Er hat Euch geholfen und wählte somit den Weg, den auch Ihr wählen werdet. Ihr beherbergt ein großes Talent, Aerith. Euch wurde die Magie zu Eigen gemacht, in dem Moment, an dem Eure Augen das Licht der Welt vernahmen. Nutzet Sie Weise.” Erklärte die Dame ruhig und wandte sich dem Gehen zu. “Wartet! Von welcher Magie sprechet Ihr?” Fragte das junge Mädchen. “Wenn die Zeit gekommen ist. Möget Ihr es wissen.” War lediglich die Antwort, die keinesfalls erleuchtend für die Bauerntochter war. Mit einer Handbewegung, deutete die Dame, ihr ihr zu folgen, was Aerith ohne zu zögern tat. “Hat er Euch seinen Namen verraten?” Fragte die Grauhaarige, ohne den Blick auf das Mädchen zu richten. Nur verwundert schüttelte die Gefragte den Kopf und ging ruhig weiter. Es kamen ihr vor wie Stunden, die sie so durch den Wald lief. Einer fremden Frau hinterher.
Als sie gerade beginnen wollte zu sprechen, zeigten sich Lichtstrahlen und ein Ende des Waldes war in Sicht. Voller Freude lief Aerith los und stand nun wieder im Licht der warmen Sonne. “Ihr habt meinen Dank…” Bedankte sie sich erfreut, doch als sie sich zu der Dame umdrehen wollte, war diese verschwunden. Ein trauriges Gefühl breitete sich in ihr aus, doch wurde es schnell verdrängt, als ein starker Windzug aus dem Wald direkt auf sie zu kam und sie somit fast von den Füßen wehte. “Tadewi.” Murmelte sie und gab somit den Namen wieder, den der Wind ihr überlieferte. Mit einem schwachem Lächeln auf den Lippen, lief sie zurück zu ihrem Haus, wo ihre Eltern und Brüder bereits warteten und sie sorgsam in die Arme nahmen. Von da an begann nun wieder das normale Leben, doch noch immer hingen ihre Gedanken an dem Wesen, der alten Dame und deren Worte. Sie arbeitete hart und ihr Vater lernte ihre Hilfe zu schätzen. Nachts schlich sie sich jedoch immer raus und versuchte Magie anzuwenden, was ihr jedoch nicht gelang. Sie schenkte den Worten der Frau jedoch Glauben und wollte aus diesem Grund nicht aufhören. Selbst wusste sie, dass sie keineswegs auf Ewig hier in diesem Dorf leben würde. Ihre Versuche mit dem Umgang der Magie ließ sie bleiben, weshalb sie sich vorerst auf den Umgang mit dem Bogen spezialisierte. Schon recht bald konnte sie von gutem Können sprechen. Ihrer Familie berichtete sie jedoch nichts davon.
Als sie 17 Jahre alt war geschah etwas, was das Leben von Aerith recht schnell verändern sollte. In der Erntezeit verletzte sich ihr Vater bei der Feldarbeit. Eine stark blutende Wunde war das Ergebnis. Ohne zu wissen, was zu tun war, brachten ihre Brüder den Vater ins Haus, in der Hoffnung, dass sich ihre Mutter darum kümmern konnte. Mit allen Mitteln versuchte sie die Blutung zu stillen. Vergebens. Enttäuscht und mit verlorener Hoffnung blickte sie zu Boden, zeigte ihren Kindern somit, dass keine Rettung in Aussicht war. Heiler beherbergte das Dorf nicht. Betrübt und leise weinend, stand Aerith in der Ecke des Raumes und musste zu sehen, wie sich der Zustand ihres Vaters verschlechterte. Das Fenster sprang auf und eine starke Windböe ging durch den Raum. Worte drangen an das Ohr von der Bauerntochter, die ihre Zuversicht stärkten. Schwankend ging sie zu dem Verwundeten herüber. Wie von selbst hielt sie ihre Hände ein Stück über seiner Wunde und begann Worte zu murmeln, die kein Verstehen in den Ohren ihrer Verwandten fanden. Langsam schloss sich die Wunde und lediglich eine kleine, rosafarbene Wunde blieb zurück. Erschöpft sank Aerith zu Boden und die erschrockenen Augenpaare ihrer Familienmitglieder lagen auf ihr. Ehe die Magierin etwas sagen konnte, sprang die Tür auf und die gelben Augen eines Wesens, dass ihr so vertraut vorkam, lagen auf ihr. Die weißen Zähne ragten aus dem Maul und das Fell schien die selbe Farbe wie der Schnee zu haben. “Es wird Zeit zu gehen.” Waren seine Worte, die laut und deutlich durch den Raum hallten. “Bestie!” Schrie Aeriths ältester Bruder und schnappte sich den am nächsten liegenden Gegenstand und rannte mit hasserfüllten Gesichtsausdruck auf den großen Wolf zu. Das Tier riss sein Maul auf und knurrte laut. Eine Windböe raste auf den Mann zu und riss ihn mit sich, sodass er mit einem Aufschrei gegen die Wand flog. Die gelben Augen wanderten nun wieder zu Aerith und zeigten ihr deutlich eine Aufforderung. So kramte sie aus dem Schrank ihren Bogen, den sie sich über den Rücken legte. Anschließend nahm sie sich einen alten Stoffmantel, den sie sich überzog. Die Kaputze weit über den Kopf gezogen. Mit langsamen Schritten wanderte sie zu dem Tier, von dem sie wusste, dass es ihr Schutzgeist war. “Ja treibt dich denn der Teufel?! Bleib weg von dem Tier!” Schrie ihr Bruder, den Wolf auch angreifen wollte. “Schweig.” Mischte sich die Mutter ein und ging mit Tränen in den Augen, auf ihre Tochter zu. Sie ergriff die Hände des Mädchens und legte einen kleinen Beutel herein. “Mir war bewusst, dass du etwas Besonderes bist. Ich möchte dich keinesfalls aufhalten. Du hast deinen Weg gewählt. Mein Segen wird dich begleiten.” Waren ihre Worte, woraufhin sie ihre Tochter losließ. Mit traurigem Lächeln verließ Aerith ihr Elternhaus und folgte dem Wolf.

Aerith hat mittlerweile das 18 Lebensjahr erreicht und reist durch die Länder. Sie genießt ihre Freiheit, obgleich sie noch immer etwas Heimweh plagt. Tadewi ist ihr ständiger Begleiter und Beschützer. Ihre Fähigkeiten mit dem Bogen hat sie stark verbessert und ihre heilende Magie setzt sie ein um zu helfen. Egal ob Menschen oder anderen Wesen. Weiteres bringt ihr Tadewi bei. Geld verdient sie sich, indem sie Aufträge übernimmt.

Aussehen:


Größe: 1.63m

Charakter: Aerith ist von ihren bisherigen Erlebnissen sehr geprägt. So hat sie einen starken Willen, der ihr nicht erlaubt, in einer vielleicht aussichtslosen Situation aufzugeben. Trotzdem weiß sie in einigen Situationen vorsichtig zu sein. Sie hat eine sehr fürsorgliche Art, was vielleicht darauf zu schließen ist, weshalb sie sich fähig ist heilende Magie einzusetzen. Unsicher ist sie im Einsetzen ihrer Fähigkeiten noch immer. Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Höflichkeit zählen ebenfalls zu ihren Stärken. Manchmal hängt sie mit ihren Gedanken, weshalb sie auch als verträumt gelten könnte. Sie und Tadewi verbindet ein starkes Band, mit ihm an ihrer Seite fürchtet sie sich vor nichts und kommt sich zudem geborgen vor.

Stärken: Sie besitzt großes Durchhaltevermögen und ist fähig auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu behalten. Nahezu lautlos kann sie sich fortbewegen und im Wald ist es ihr möglich für den Gegner schon fast unsichtbar zu werden. Im Umgang mit ihrem Bogen ist sie sehr sicher, obwohl sie vielleicht nicht immer ihr Ziel trifft. Die heilende Magie fällt ihr mittlerweile recht leicht, obwohl sie noch immer viel Kraft beansprucht. Für andere Zauber benötigt sie Tadewi’s Hilfe.

Schwächen: Sie wird etwas unsicher, wenn sie weiß, dass ihr Schutzgeist gerade nicht bei ihr ist. Auch könnte sie als Schwäche nehmen, dass sie manchmal zu harmlos mit ihren Gegnern umgeht und deshalb ihre Aufgabe aus den Augen verliert. Ihre Unsicherheit bei ihren Kräften wird ihr manchmal zur Last.


Fähigkeiten:
Stärke- 4
Geschicklichkeit- 6
Können- 5
Intelligenz- 4
Ausdauer- 6
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Aerith

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Re: Aerith Gainsborough

Beitrag von Phoebe am Mi Aug 10, 2011 11:21 pm

Von mir bekommst du ein ANGENOMMEN, ich finde den Steckbrief sehr gut und die Vergangenheit ist wirklich sehr lang, aber perfekt. Mal schauen was die zwei anderen davon halten. :3
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Re: Aerith Gainsborough

Beitrag von Echsenprinz Drago am Mi Aug 10, 2011 11:25 pm

Von mir auch ein ANGENOMMEN Razz
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Re: Aerith Gainsborough

Beitrag von Prinzessin Natasha am Do Aug 11, 2011 1:58 am

Ich teile die Meinung der anderen zwei von mir auch ANGENOMMEN
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