Fingolfin - Hauptstadt des Hochelfenkönigreiches - Königlicher Palast und Gärten

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Fingolfin - Hauptstadt des Hochelfenkönigreiches - Königlicher Palast und Gärten

Beitrag von Aiwend Andur am Di Sep 13, 2011 9:26 am

Nachdem Aiwend das Tor zum Palastgelände passiert hatte, fühlte er sich endlich zu Hause. Dies war sein Zuhause, was er liebte. Hier lebten die Menschen die er liebte. Er freute sich schon darauf seine Eltern und seine Geschwister wieder zusehen. Er schritt den breiten Weg zum Hauptportal hoch und auf den Wegen durch die Gärten sah er einige der Bediensteten und Gärtner die mit ihren Aufgaben beschäftigt waren. Auch sah er auf einer Bank in der Sonne seine Schwester Atania sitzen. Er hob die Hand und sie erwiderte die Geste grinsend. Dann schritt er weiter und mit einem leichten Stoß Magie öffnete er einen Flügel des Hauptportals und schritt in die riesige Eingangshalle. Von dort aus, nahm er eine Treppe hinauf in den ersten Stock und lief dort durch eine große Tür, die dem Hauptportal in größe nur wenig nachstand. Hier befand er sich im Thronsaal. Er sah seinen Vater, den König der Hochelfen, auf dem Thron sitzen, während seine Mutter an einem Fenster stand und auf das Meer starrte. Aiwend schritt vor den Thron und sein Blick begegnete dem seines Vaters, bevor er sich auf ein Knie fallen ließ. "Mein Sohn und Erbe sollte nicht vor mir knien", meinte Alios mit seiner tiefen Bass-Stimme und legte seinem Sohn eine Hand auf die Schulter. "Ein so würder Soldat und Prinz steht mir, dem König, in nichts nach, Aiwend. Erheb dich", Aiwend folgte der Aufforderung und sah seinem Vater in die Augen. "Vater, ich bin froh endlich wieder zu Hause zu sein. Auch wenn ich befürchte, dass dies nicht für lange sein wird", meinte Aiwend und setzte sich auf einen Stuhl neben den Thron.
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Re: Fingolfin - Hauptstadt des Hochelfenkönigreiches - Königlicher Palast und Gärten

Beitrag von Aonir Andur am Mi Sep 14, 2011 7:30 am

Als er das letzte Tor erreichte, saß er ab und entließ sein Totem. Er richtete seine Roben und eilte leichtfüßig in Richtung Thronsaal. Die Wachen öffneten die Tür und er trat ein. Sofort erkannte er seinen Vater und neben ihm seinen Bruder. Ein leichtes Lächeln huschte über sein Gesicht. Er ging gemäßigten Schrittes Richtung Thron und kniete ehrerbietig von seinem hohen Vater. Aus dem Augenwinkel nahm er seine Mutter war. "Ich grüße Euch, Vater".
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Re: Fingolfin - Hauptstadt des Hochelfenkönigreiches - Königlicher Palast und Gärten

Beitrag von Aiwend Andur am Do Sep 15, 2011 7:51 am

Der König wandte seinen Blick von Aiwend ab und als Aiwend dem Blick folgte breitete sich ein Grinsen über seinem Gesicht aus. Als Aonir vor ihrem Vater auf die Knie ging drang ein Lachen aus Alios' Kehle. "Nun bist du innerhalb von 10 Minuten schon der zweite Sohn, der vor mir kniet, Aonir", sagte er, "erhebe dich und setze dich zu uns". Aiwend grinste seinen Bruder an. "Grüß dich, Bruder. Es tut mir gut, dich wieder zu sehen".
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Re: Fingolfin - Hauptstadt des Hochelfenkönigreiches - Königlicher Palast und Gärten

Beitrag von Aonir Andur am Fr Sep 16, 2011 2:10 am

Aonir lächelte bei den Worten seines Vaters und erhob sich. Er ginste seinen Bruder an und nickte ihm zu. Schön dich wieder hier zu haben. Er ließ sich ebenfalls auf einen der Stühle fallen und lächelte in die Runde. Endlich sind alle wieder zu Hause, dachte er sich. Und wie war deine Reise ?, fragte er neugierig.
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Re: Fingolfin - Hauptstadt des Hochelfenkönigreiches - Königlicher Palast und Gärten

Beitrag von Aiwend Andur am Fr Sep 16, 2011 2:59 am

Aiwend lehnte sich in seinem Stuhl zurück und gab einem der Diener, die an der Seite des Saals standen das Zeichen, für sie Getränke herbei zu holen. "Die Reise hin war sehr anstrengend... Ich musste auf dem Schiff ständig mit zur Hand gehen, weil die Matrosen es nicht hinbekommen haben, das Schiff auf seinem Kurs zu halten. Natürlich aber nur magisch", er grinste Aonir an, als der Diener ein Tablett mit Getränken rein brachte und er sich einen Becher mit Wein herunter nahm.
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Re: Fingolfin - Hauptstadt des Hochelfenkönigreiches - Königlicher Palast und Gärten

Beitrag von Aonir Andur am Mo Sep 19, 2011 8:39 am

Aonir lachte glockenklar. Nun, dass Problem ist wir können nicht immer für jedes Schiff einen Magier abstellen der Luft-, Wasser oder levitationsmagie beherrscht. Aber erzähl was gab es sonst noch auf deiner Reise. Ich merke das noch intressantes geschehen ist. Nicht umsonst widme ich mich der Mentalmagie derzeit mit intensiven Studien.
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Beitrag von Aiwend Andur am Mo Sep 19, 2011 8:43 am

Aiwend lachte ebenso. "Normalerweise bekomme erfahrene Matrosen das hin, aber diese...", er seufzte und trank einen Schluck Wein. Dann sah er seinen Vater an. "Mein Lichttotem ist endlich erwacht", erzählte er mit ehrfüchtiger Stimme. Alios hob die Augenbrauen. "Mein ältester Sohn hat endlich seinen Drachen. Er kann sich endlich Drachenreiter nennen", seine Stimme dröhnte in einem tiefen Bass, wie sie es immer tat, wenn er sich freute. "Darauf müssen wir anstoßen", sagte er und nahm noch zwei Becher Wein von dem Tablett und drückte eines Aonir in die Hand. "Auf meinen Erben!", rief der König und hob den Becher an die Lippen.
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Beitrag von Aonir Andur am Mo Sep 19, 2011 8:49 am

Aonir lauschte interessiert und nahm dann den Becher entgegen. Auf Aiwend, den Drachenerben.
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Beitrag von Aiwend Andur am Mi Sep 21, 2011 8:47 am

Aiwend quittierte den Trunkspruch mit einem Nicken. "Danke, ihr Beiden. Das ehrt mich sehr", sagte er und sah dann seinen Vater an. "Was ist an den Gerüchten, von denen du gesprochen hast? Über einen Krieg in Regnum", er zog die Augenbrauen zusammen. Alios richtete sich auf dem Thron auf. "Nun, unsere Botschafter sprachen davon, wie sich die Prinzessin von Regnum mit der Bitte um Unterstützung in einem Krieg zu erbitten", erzählte er und legte die Stirn kraus. "Aonir, hast du schon mehr erfahren?"
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Re: Fingolfin - Hauptstadt des Hochelfenkönigreiches - Königlicher Palast und Gärten

Beitrag von Aonir Andur am Mi Sep 21, 2011 8:50 am

Aonir lächelte milde. Nun, ich hörte von einigen Informanten, das ein Krieg droht und der König von Regnum seine Tochter sandte um uns um Hilfe zu ersuchen. Wo sie derzeit ist, ist mir nicht bekannt.
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Beitrag von Aiwend Andur am Mi Sep 21, 2011 9:00 am

Aiwend nickte. "Dann müssen wir wohl abwarten, was weiter passiert", er überlegte kurz, "dennoch sollten wir den Hohen Rat des Adels schonmal einberufen, damit wir allen mitteilen können, dass sie ihre Truppen in Reserve halten sollen, damit wir einen Teil abziehen können, wenn wir schnell reisen müssen", er sah seinen Vater an, der nickte.
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Re: Fingolfin - Hauptstadt des Hochelfenkönigreiches - Königlicher Palast und Gärten

Beitrag von Aonir Andur am Mi Sep 21, 2011 9:07 am

Aonir überlegte. Ich denke, die magische Einheit könnte von nutzen sein Aiwend. À propos: Ich habe neue Rekruten für dich. Sie sind frisch aus der Ausbildung und haben hervorragendes in Kriegsdisziplinen geleistet.
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Beitrag von Aiwend Andur am Do Sep 22, 2011 9:49 am

Aiwend nickte. "Das ist gut zu wissen, glieder sie bitte in die Armee oder in die Heilertruppen ein", er machte sich eine kurze Notiz auf ein Blatt Papier, "und auch die Unterstützungseinheit, könnte von den Mentalmagiern unter den Rekruten noch Gebrach machen".
Sich auf einen Krieg einstellen, war nie das schönste Gefühl. Doch wenn es ein Krieg ist, bei dem man einen Verbündeten unterstützt, dann hat man mit Sicherheit ein gutes Ehrgefühl.
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Re: Fingolfin - Hauptstadt des Hochelfenkönigreiches - Königlicher Palast und Gärten

Beitrag von Aonir Andur am Fr Sep 23, 2011 3:01 am

Aonir nickte und rief nach einem Diener. Diesem trug er auf ihm Federkiel, Tinte und Pergament zu bringen. Er nahm alles entgegen, ergriff die Feder und schrieb alles schnellstens nieder. 23 Armeezauberer, 6 Heiler und 4 Mentalmagier. Er schmunzelte. Die Mentalmagier waren die besten der besten die er für die Armee ausgesucht hatte. Er hatte sie persönlich ausgebildet und dies machte ihn stolz. Er wandte seine Alchemiezauber an und vervielfältigte seine Abschriften. Das Original unterzeichnete er und gab es seinem Bruder.
Auf die fertigen Abschriften wirkte er einen kurzen Zauber und sorgte dafür, das sie sich selbst zusammenfalteten. Er schrieb auf jeden einen Namen und rief einen Diener. Diesem trug er auf die Briefe in eine kleine Kiste zu legen und diese in seinen Räumen zu verwahren. Dann wandte er sich wieder an seinen Vater und seinen Bruder.
Gibt es sonst noch etwas zu besprechen ?
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Beitrag von Aiwend Andur am Fr Sep 23, 2011 7:20 am

Aiwend nahm die Notiz und steckte sie in seine Tasche. "Von meiner Seite theoretisch nicht mehr im Moment", er sah aus dem Fenster. "Jetzt heißt es auf Kunde aus Regnum warten", er seufzte.
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Beitrag von Aonir Andur am Fr Sep 23, 2011 7:39 am

Aonir nickte. Wollen wir hoffen dass der Prinzessin nichts zugestoßen ist.
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Beitrag von Aiwend Andur am Fr Sep 23, 2011 8:06 am

Aiwend sah seinen Bruder an:"Ich habe von einem Spion, mit dem ich auf meiner Rückreise gesprochen habe, erfahren, dass sie sich mit einem Greif auf den Weg machen wollte. Also dürfte sie eigentlich recht schnell und sicher hier her kommen sollte", berichtete er. "Nun ja, aber ich denke vorerst können wir uns noch unseren täglichen Tätigkeiten widmen", meinte er und sah seinen Vater an, der nickte.
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Beitrag von Aonir Andur am So Sep 25, 2011 2:25 am

Aonir nickte, erhob und verabschiedete sich und ging zunächst zu seinen Gemächern im Palast. Dort nahm er die Briefe an sich und ging sie noch mal durch.
Dann trat er auf den Balkon seines Zimmers, erhob sich in die Lüfte und bewegte sich per Levitation zurück zur Akademie.



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Beitrag von Aiwend Andur am So Sep 25, 2011 2:31 am

Aiwend verabschiedete sich von seinem Vater, der jetzt eine Audienz mit einem Hochadeligen hatte. Er war nicht wirklich begeistert davon.

Aiwend verließ den Trohnsaal und ging in seine Gemächer. Dort zog er die blaue Robe an, die ihn als Hohen Vorsprecher der Akademie auswies und legte sich eine schwarz-goldene Schärpe um.

Er ging auf den Balkon von seinem Schlafgemach und richtete seine Aufmerksamkeit nach innen. Curan, bitte erwache, sagte er nach innen und sein Mondtalisman erleuchtete. "Meister, du hast gerufen? Hier bin ich", sagte er Drache. "Mein Freund", sagte Aiwend und kletterte auf den Rücken des Drachen. "Bring uns zur Akademie", wies Aiwend ihn an und schon schossen sie über das Wasser hinweg zur Akademie.



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Re: Fingolfin - Hauptstadt des Hochelfenkönigreiches - Königlicher Palast und Gärten

Beitrag von Aiwend Andur am Do Apr 25, 2013 1:01 am

Immer wieder überschlugen sich die Gedanken des Prinzen, als er gemeinsam mit seinem Bruder über die Wellen des aufgewühlten Meeres hinwegflog. Sein Vater konnte nicht gestorben sein, das ging nicht. Er war ein großartiger Mann, ein großartiger König. Auch wenn er mit ca. 25000 Jahren ein Alter erreicht hatte, was kein Elf vor ihm geschafft hatte, war er noch immer so stark und gutaussehend gewesen, wie ein Mensch von 30 Jahren. Ein leises Grummeln in seinem Inneren gab ihm zu Wissen, dass Curan durch seine Sorge erwacht war. Mitleid schwang in den Gedanken des Drachens mit.
Immer schlechter wurde die Sicht, je näher sie der Stadt und dem Palast kamen. Die Wolken hatten eine dunkelgraue bis schwarze Färbung und ein Grollen ließ ahnen, dass bald ein Gewitter losbrechen würde.
Selbst der Himmel ist verzweifelt, dachte Aiwend sich, als er gemeinsam mit seinem Bruder vor dem großen Eingangsportal des Palastes landete. Ein schwarzes Stück Seide am Schild der Wachen ließ ihn erahnen, dass es so schlimm war, wie er befürchtete. Mit zügigem Schritt eilten sie zu den Gemächern seines Vaters. Die versammelte Sternenwache wartete vor den Flügeltüren um unerwünschte Gäste nicht vorzulassen. Als die beiden Prinzen jedoch auf sie zuschritten, verneigten sie sich vor ihnen und öffneten die Flügeltüren.
Das Gemach des Königs war mit vielen Elfen gefüllt. Doch ein jedes Gesicht kannte Aiwend. Seine Mutter und alle Geschwister waren dort, ebenso wie zwei weitere Sternenwachen. Drei Gesichter jedoch waren dort, die er nicht kannte. Sie waren in schwarze Roben gehüllt und goldene Verzierungen waren auf diesen Roben. Als die Prinzen eintraten wandten sich diese drei den beiden Männern zu. Aus schwarzen Augen blickten sie sie an und ihre Haut war runzelig, wie die eines sehr alten Menschen.
Mit ein paar wenigen Schritten durchschritt Aiwend den Raum und war bei seiner Mutter. Diese sah ihn mit einer Trauer an, welche er noch nie in ihren Augen gesehen hatte, und so schloss er sie in seine Arme. Aiwend, Aonir, brachte sie mit brüchiger Stimme hervor, als Tränen ihre Wangen hinunterrannen. Der Prinz strich ihr über den Kopf und versuchte sie zu beruhigen. Nicht einmal seit er im Raum war, hatte er den Blick auf das Bett gerichtet, doch nun tat er es. Ruhig, wie als würde er schlafen lag der König der Hochelfen dort in seinem Bett. Jedoch sah man sofort, dass er nicht nur schlief: Sein Talisman, der Stern, hatte sich schwarz verfärbt, ebenso das Sternzeichen über seinem Herzen. Um seine Fassung ringend, wandte sich Aiwend von diesem Bild ab und blickte seine Mutter an. Wer sind diese drei Männer?, flüsterte er ihr zu und deutete, so dass sie es nicht sahen, auf die drei Männer in den schwarzen Roben. Die Ältesten, antwortete sie und blickte Aiwend ernst an. Er wusste was das bedeutete. Seine Mutter war vom heutigen Tage an Ahnenkönigin der Hochelfen, was bedeutete, dass er bald gekrönt werden würde.
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Beitrag von Aonir Andur am Do Apr 25, 2013 1:46 am

Aonir folgte seinem Bruder nervös, achtete auf jedes kleinste Detail. Erst als sie im Palast auf die Sternenwache trafen und sie keine Anzeichen erkennen ließen, etwas entgegen ihrer Bestimmung zu tun, entspannte sich Aonir ein wenig, ließ den Schild sinken. Äußerlich unnahbar wie eh und je, innerlich doch erfüllt von Trauer, betrachtete er seinen Vater. Der Stern der Hochelfen war verloschen. Nun gab es nur noch einen, der ein Sternenzeichen trug - Aonir selbst, als Nordstern der Hochelfen. Er trat zu seinen Geschwistern, spendete seine Nähe und Trost, ehe er den Blick wieder hob und sich umsah. Die drei Ältesten umstanden das Bett, warteten bedächtig darauf, dass der Erbprinz für sie Zeit fand. Sie würden die Krönung durchführen und Aonir - als Leiter der Akademie und damit oberster Magier nach dem neuen König - würde die magische Macht für die Inthronisierung spenden. Erwartungsvoll blickte er zu seinem Bruder und zu den Ältesten.
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Beitrag von Aiwend Andur am Do Apr 25, 2013 2:26 am

Nachdem er seiner Mutter Trost gespendet hatte wandte sich Aiwend seinen jüngeren Geschwistern zu, angefangen bei seinem jüngsten Bruder Aiwenur. Nach Aiwenur trat er nacheinander zu Latinia und Atania und nahm beide in den Arm und drückte sie fest an sich. Als letztes trat er auf den Ältesten seiner jüngeren Geschwister zu: sein Bruder und bester Freund Aonir. Auch wenn er wie immer unnahbar wirkte, ließ Aiwend es sich nicht nehmen ihn auch in gemeinsamer Trauer zu drücken und bedeutungsvoll anzusehen, denn die Zeit die nun folgte, konnten sie nur gemeinsam durchleben.
Nachdem er all seinen Geschwistern Trost gespendet hatte, blickte er nacheinander die Ältesten an und trat an die Fußseite des Bettes. Zur linken und zur rechten verneigte er sich vor den Ältesten der Elfen und diese erwiderten diese Geste. Älteste, es ist mir eine Ehre Euch zu treffen, sprach er und versuchte seine Stimme so fest wie möglich klingen zu lassen, nur gelang ihm das nicht so wie er es wollte. Erwartungsvoll blickte er die Ältesten an und wartete was nun folgen sollte.
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Beitrag von Ältester Mirgal am Do Apr 25, 2013 2:41 am

Nicht unwentlich spürte man die Trauer der königlichen Familie. Ruhig standen die Ältesten um das Bett des Königs und sahen sich gegenseitig an, als der älteste Sohn des Königs, Aiwend Andur, Erbprinz und Thronfolger, zu ihnen sprach.
Mirgal, der Älteste aus den Reihen der Ältesten, war derjenige der in dieser schweren Stunde für das Königreich der Hochelfen, sprechen sollte. So verneigte er sich vor dem Prinzen und blickte ihn mit seinen schwarzen Augen an.
Mein Prinz, begann er mit einer Stimme die klang als würde so aus weiter Ferne zu hören sein. Wir, die Ältesten der Hochelfen stellen hiermit im angesicht der 7 Dämonen des Himmelsreiches den Tod seiner Majestät des Königs Alios Kandur, Stern der Hochelfen fest. Dies ist ein dunkler Tag für das Königreich Neumacíl. Das waren die rituellen Worte die immer gesprochen wurden, sowie ein König gestorben war. Erneut ging der Blick des Ältesten zu seinen Kollegen, welche sich nun um die Königin versammelten. Die Ältesten Nigur und Vilsar zu ihrer rechten bzw. linken legten ihre jeweils eine Hand auf die Schulter. Mirgal stellte sich hinter sie und legte ihr die Hände auf's Haupt.
Irania Kandur, Sonne der Hochelfen, erwählt und geliebt vom Stern der Hochelfen, geliebt vom Volke Neumacîls, bis zum heutigen Tage Königin der Hochelfen, sollt von nun an Ahnenkönigin sein, erneut rituelle Worte die Mirgal über die Lippen kamen. Gespannt sah er zu wie der Zauber, der immer auf die rituellen Worte folgte wirkte. Das Diadem was der Königin auf dem Kopf saß, bisher golden mit eingearbeiteten Rubinen, färbte sich in einem hellen Schein silbern und die Rubine die eingearbeitet waren wandelten sich in Saphire. Vom heutigen Tage an, sollt Ihr dem König von Neumacîl als Beraterin und Mutter dienen und stets an seiner Seite sein, sprachen die Ältesten wie aus einem Munde und ließen ihre Hände sinken.
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Re: Fingolfin - Hauptstadt des Hochelfenkönigreiches - Königlicher Palast und Gärten

Beitrag von Aonir Andur am Do Apr 25, 2013 10:52 am

Aonir nickte seinem Bruder dankbar zu. Gleichwohl er unnahbar wirkte, waren ihm Worte des Trostes doch willkommen. So betrachtete er auch, wie die Ältesten mit dem Ritus begannen. Er schloss seine Augen, zog die Magie zu sich und sandte wie durch den Ritus vorgesehen einen beständigen Magiestrom an die Ältesten. Während er spürte, dass die magische Macht durch Ihn hindurchfloss und er langsam ermüdete, nahmer die Veränderungen wahr, die durch den Ritus vor sich gingen. Die Krone seiner Mutter wandelte sich. Er verstand nicht, wie dies Geschah und was für ein Zauber damit verbunden war, aber er würde sich damit nicht befassen - noch nicht. Nachdem die Veränderung abgeschlossen, das Diadem seiner Mutter verwandelt war, beendete er den Strom und bereitete sich darauf vor, Macht für den nächsten Zauber zu spenden.
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Re: Fingolfin - Hauptstadt des Hochelfenkönigreiches - Königlicher Palast und Gärten

Beitrag von Aiwend Andur am Do Apr 25, 2013 11:14 am

Als der Ritus des Königstodes begann wusste Aiwend genau was nun geschehen würde. Magie und Zauber waren hier am Werk die er nur wenig verstand und das sollte schon einiges bedeuten, denn er war immerhin der momentan oberste Magier des Königreiches.
Als der Ritus um seine Mutter beendet war blickte er sie an. Älter wirkte sie nun, weniger Licht schien von ihr auszugehen.
Als er merkte, dass die Ältesten ihn anblickte, wusste er was als nächstes Geschehen würde. Das folgende sollte grausam und brutal sein, jedoch hatten die großen Dämonen dies so für sein Volk vorgesehen. So ,zumindest,sagten es die Ältesten. Schwer schluckte der Prinz als er auf den Ältesten Mirgal zutrat und ihm das schwarze Messer abnahm, welches der Mann aus seinem Ärmel gezogen hatte.
Dämonen leitet meine Hand, murmelte er leise als er wieder auf das Bett zutrat und auf den Leichnam seines Vaters, seines Königs herabblickte. Man hatte ihm gesagt, dass dieser Ritus zeigen sollte, ob der neue König die Stärke besaß sein Königreich zu führen und es gegen Feinde zu verteidigen. Stunden, so kam es ihm vor, blickte er das Gesicht seines Vaters an, jedoch waren nicht mal Minuten vergangen. Tief durchatmend blickte er sich mit roten Augen zu seiner Mutter um. Sieh weg, sagte er jedoch biss sie sich auf die Lippen und schüttelte nur sacht den Kopf.
Noch einmal atmete Aiwend tief durch und sandte einen Gebetsspruch an die Dämonen. Das schwarze Messer, so wusste er, war scharf. Kurz schloss er die Augen und rief nach seinem Drachen, seinem Lichttotem und sagte ihm, dass er bloß nicht böse auf ihn werden dürfe.

Ein leises Reißen war zu hören, als Aiwend mit dem Messer die Haut über dem Herzen auftrennte. Behutsam schnitt er den Stern aus, welcher dort zu sehen war. Nun stich er tiefer in den toten Körper herein und zog mit einem Ruck das Herz seines Vaters aus dem Leib und wickelte es in die vorher abgeschnittene Haut ein. Danach durchtrennte er mit dem Messer das Lederband, mit welchem der Sternentalisman am Hals seines Vaters befestigt war und auch diesen nahm er an sich.
Das Herz in der Linken und der Talisman in der Rechten trat er nun auf den Ältesten Mirgal zu, welcher nun eine goldene Schale in der Hand hielt. In diese legte er das Herz seines Vaters und nahm ein Tuch entgegen um sich das Blut abzuwischen. Den Talisman seines Vaters durfte er bis zur Krönungsfeierlichkeit am nächsten Tage bei sich behalten.
Nachdem dies nun getan war, stellten sich die drei Ältesten um Aiwend auf und murmelten wie aus einem Munde: Aiwend Andur, Mond der Hochelfen, Thronfolger Eures Vaters, Ihr werdet nun ins Konklave verbracht um dort von Eurem bisherigen Leben und Eurem Vater Abschied zu nehmen. Gehet nun ins Konklave und Ihr könnt Euer Schicksal nicht mehr ändern.
Wiedermal schluckte Aiwend und suchte mit seinem Blick den seines Bruders Aonir. Als er den Blick traf nickte er ihm zu, dass er sich um ihre Mutter und Geschwister kümmern sollte und so ließ er sich von den Ältesten zur Dämonengruft geleiten um dort zu beten, zu sühnen und sich zu verabschieden.
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