Fingolfin - Hauptstadt des Hochelfenkönigreiches - Königlicher Palast und Gärten

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Re: Fingolfin - Hauptstadt des Hochelfenkönigreiches - Königlicher Palast und Gärten

Beitrag von Aonir Andur am Do Apr 25, 2013 11:45 am

Den Zauber den er als nächstes wob, war Aonir bekannt. Er überwachte den toten Körper seines Vaters und kontrollierte gleichzeitig, wie sich sein Bruder verhielt. Es waren angeblich schon Thronerben auf die Idee gekommen, sich mit dem schwarzen Messer selbst zu töten. Um dies zu verhindern war es vorgesehen, das Verhalten zu überwachen. Die gesammelten Eindrücke übersandte er den Ältesten. Während er dies alles tat, betrachtete er stumm den Verlauf der Zeremonie. Als der zweite und letzte Schritt des heutigen Tages getan war, entließ er seine Magie und schloss für einen Moment erschöpft die Augen. Schließlich, den Blick seines Bruders mit einem Nicken erwidernd, verfolgte er, wie dieser aus dem Zimmer begleitet wurde. Seines Bruders Ziel war die Dämonengruft. Er selbst würde erst morgen wieder etwas zu tun bekommen. So wandte er sich zu seiner Mutter, schloss sie in den Arm und verließ dann gemeinsam mit ihr und seinen Geschwistern den Raum um sich in den Gesellschaftsraum zurückzuziehen. Nachdem man noch eine Weile Konversation betrieben hatte, sich gegenseitig Trost gespendet, verabschiedete sich Aonir schließlich. Er musste noch ein wenig Schlaf finden vor der morgigen Thronerhebung.




~* Der nächste Tag *~

Alle Adeligen waren mittlerweile eingetroffen. Sie waren sofort losgereist, als man ihnen vom Tod des Königs berichtet hatte. Überall sah man enthaltsame Kleidung. Aonir selbst hatte seine weiße Robe des Akademieleiters mit einer schwarzen Schärpe versehen. Innerlich bereitete er sich nun auf das vor, was kommen würde; es würde ihn viel Kraft kosten. Er hoffte, dass seine Konzentration ausreichen würde, um alle Zauber wirken oder unterstützen zu können.

Nun wartete alles auf den Erben - und den Ritus. Der letzt lag immerhin schon tausende Jahre zurück.
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Re: Fingolfin - Hauptstadt des Hochelfenkönigreiches - Königlicher Palast und Gärten

Beitrag von Aiwend Andur am Do Apr 25, 2013 11:51 pm

~* In der Dämonengruft *~

Mit einem dumpfen Knall fiel die schwere Steintür der Gruft zu und sperrte das Murmeln der Ältesten aus. Ein leichtes, dunkelblaues Schimmern war in der Gruft zu sehen. Seelen alter, mächtiger Könige waren hier um sich den neuen König anzusehen. Auch die Dämonen würden sich den Seelen anschließen, vielleicht würden sie sich sogar zeigen.
Ein Hauch, wie als wäre es Wind zerwehte Aiwend das Haar, als er tiefer in die Gruft hereinschritt. Angst umwölkte seine Gedanken, jedoch versuchte er diese aus seinem Kopf auszusperren. Ein weiterer Hauch strich an Aiwend vorbei und mit einem Mal wurde das blaue Schimmern in der Höhle heller.
Sieben Irrlichter, so schien es tanzten im hinteren Teil der Höhle umeinander und schienen langsam aber sicher Formen anzunehmen. Rot glimmernde Augen blickten dem Prinzen entgegen und er wusste was dort auf ihn wartete: Die 7 Dämonen des Himmelsreiches. Kurz vor Angst wie gelähmt, blieb Aiwend stehen und atmete tief durch, bevor er sich Schritt für Schritt weiter in Richtung der Dämonen schob, nun aber doch neugierig, was auf ihn warten würde.

~* Der nächste Tag *~

Blinzelnd blickte Aiwend in Richtung der Tür, als diese von den Ältesten wieder geöffnet wurde. Der Ritus der Dämonen war vollzogen. Aiwend hatte sich von seinem bisherigen Leben und seinem Vater verabschiedet und hatte den Segen der Dämonen erbeten. Doch hatte er mehr erhalten. Nicht nur den Segen haben sie ihm gegeben, sie hatten ihm auch eine Macht geschenkt, die sie keinem König vor ihm gegeben hatten. Eine Macht, mit welcher er Neumacîl weiterhin den Glanz geben konnte, den es verdiente. Eine Macht, mit der sie ihm auch einen Auftrag gaben. Einen Auftrag, welcher in den Augen mancher keiner wahr der Seelenheil bringen würde.
Doch über dies würde er sich Gedanken machen, wenn es soweit war.
Gemeinsam mit den Ältesten trat er den Weg zu seinem Gemach an, in welchem er sich wusch und in eingekleidet wurde. Ein dunkelblaues Gewand, in welchem goldene Stickereien eingearbeitet waren. In silbern war über dem Herzen eine Mondsichel eingestickt. Die Haare wurden gekämmt und die Prinzenkrone wurde auf das Haupt des Prinzen gesetzt. Ein letzter Blick in den großen Spiegel in seinem Gemacht, ein letzter Blick in sein Gemach im allgemeinen und zum letzten Mal verließ er das Gemach, was er nun bald 2600 Jahre lang sein Eigen nannte. Ein Nicken ging zu den Mondwachen, welche vom heutigen Tage an die Königswache sein würden, dass sie ihn nun in den Thronsaal eskortieren sollten.
Die Flügeltüren waren geschlossen, doch konnte er dahinter ein Stimmgewirr dahinter vernehmen. Viele Hochelfen würden am heutigen Tage hier im Palast sein und auch in Fingolfin würde man den heutigen Tage feiern.
Nervös atmete Aiwend tief durch und gab dann mit einem Nicken das Zeichen, dass er bereit war.
Mit einem Stoß Magie öffneten zwei Wachen die Flügeltüren und Fanfaren erklangen im Thronsaal. Mit würdevoll erhobenen Haupt betrat Aiwend den Thronsaal und blickte sich um. Viele der Gesichter der Adeligen kannte er, denn als Vorsitzender des Hohen Rates des Adels hatte er viele von ihnen persönlich kennengelernt. Mit angemessener Geschwindigkeit schritt er zur Stirnseite des Raumes auf den Thron zu, um welchen sich die Ältesten sowie seine Geschwister und Mutter versammelt hatten.
Aiwend wusste, diese waren die ersten, die ihm huldigen würden und diejenigen die dem Ritus der Krönung ihre Kraft spenden mussten.
Als der Elf am Thron ankam schritten die Ältesten nach vorne, und umstellten ihn. Mirgal hielt eine goldene Schale in der Hand. Der Ritus sollte beginnen.
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